Medizinischer Check im Zuge der Vorsorgeuntersuchung

Um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen habe ich beschlossen noch vor meinem Hauptbewerb in Zell am See eine Vorsorgeuntersuchung (GU) machen zu lassen. Es handelt sich dabei um einen Check bei dem Blut als auch Harn untersucht wird. Des Weiteren wurde bei mir , aufgrund meines sportlichen Hintergrunds ein EKG gemacht. Die Blut- wie auch Harnwerte waren alle ok und somit wurde ich vorzeitig entlassen, da die Ergebnisse des EKGs länger dauern würde.

Einige Tage später bekam ich alle Befunde, einschließlich des EKG Befunds per Post zugesandt. Leider war beim EKG eine verlängerte QT-Zeit auffällig, welche sich im schlimmsten aller Fälle mit Herzrhythmusstörung bemerkbar machen kann. Daher beschloss ich, wie im Befunden empfohlen, eine Untersuchung am LKH Graz durchführen zu lassen…

UPDATE:
Die heutige Untersuchung hat mich sehr erleichtert. Bei einem weiteren EKG wurde mir gesagt, dass die Situation nicht sehr bedenklich ist und auch die Zeitwerte sind um einiges geringer als noch bei der GKK :). Eine weitere Untersuchung, wo ein Belastungs-EKG durchgeführt werden soll, wird am kommenden Donnerstag statt finden. Bis dahin ist aber einmal richtig Trainieren angesagt, damit sich die festgelegten Ziele für diese Woche ausgehen. Nach dieser Untersuchung werde ich natürlich alle relevanten Ergebnisse und die daraus resultierenden Entscheidungen kurz in einem Update kommentieren.

UPDATE:
Heutige Ultraschall Untersuchung in der Kardiologie Graz sowie anschließendes Belastung EKG. Sowohl die Ultraschall Untersuchung als auch das EKG brachten eher Entlastung. Die erste Diagnose ist damit hinfällig und einem Start am Wochenende in Fürstenfeld und Ende August in Zell am See steht nichts mehr im Weg!

Dritter Bewerb – Pago Alpe Adria Triathlon in Velden am Wörthersee

Pago Alpe Adria Triathlon (Olympische Distanz 1,5 * 40 * 10 km) am 14.06.2014 in Velden:
Für meine erste Olympische Distanz hat es mich gleich ins schöne Kärnten gezogen. Es waren viele Fragezeichen die mich auf der Anreise beschäftigten. Wie ist es bei einem Wettkampf 1,5km zu schwimmen, wie geht es mir beim Laufen über 10km nach all den vorherigen Strapazen um nur zwei Beispiele zu nennen.
Nachdem ich in der Wechselzone einige Schwierigkeiten mit meiner viiiiel zu großen Klappbox und den teilweise unfreundlichen Kärntner Zuständigen überwunden hatte konnte ich mich aufs Schwimmen konzentrieren.
Die Distanz war eigentlich recht in Ordnung, da ich gleich nach dem Start relative alleine mit meinem Tempo unterwegs war. Es schien so als ob keiner mein Tempo schwimmen wollte :(. Nach ca. 26 Minuten stieg ich, bei sehr starkem Wellengang für einen See, aus dem Wasser und musste einige Höhenmeter im Neoprenanzug im Regen Richtung Wechselzone zurücklegen.
Nun warteten 4 Runden á 10km auf einem Rundkurs auf der Süduferstraße. Eigentlich dachte ich, dass das Ganze recht fad werden würde aber bereits in der ersten Runde überholte mich ein braungebrannter Sportsmann, drehte sich zu mir um und schrie in meine Richtung “Andiamo, andiamo, andiamo….!!!” und wachelte dabei kräftig mit dem rechten Arm. Diese Aufforderung kam ich sofort nach und musste somit nicht ganz allein die Strecke zurücklegen.
Wir gingen dann auch gemeinsam auf die Laufstrecke. Bei der zweiten Runde musste ich ihn allerdings ziehen lassen und konnte das Rennen als 72. im Gesamtklassement und 16. in meiner Altersklasse (MEK1) in einer Zeit von 2:17:42 beenden.

Zweiter Bewerb – Vulkanlandtriathlon

© http://www.vulkanlandtriathlon.at/
© http://www.vulkanlandtriathlon.at/

Vulkanlandtriathlon (Sprintdistanz 0,75 * 25 * 5 km) am 08.06.2014 am Fuß der Riegersburg:
Nun schon mein zweiter Triathlon innerhalb von einer Woche. Ich war schon „viel“ routinierter :) als beim ersten noch (z.B.: hatte ich dieses Mal schon eine Klappbox mit in der ich all mein Zeug verstauen konnte). Früh hatte ich schon meine Position in der Wechselzone bezogen und alle Sachen passend aufgebaut. So konnte ich beobachten wie es praktisch von Minute zu Minute wärmer wurde.
Um Punkt 10:30 war dann Massenstart aus dem Wasser. 2 1/2 Runden im Seebad Riegersburg. Nachdem ich bis zur ersten Boje dachte ich müsste an diesem Tag in diesem See sterben, konnte ich mich aus dem Zentrum heraus bewegen und endlich mein Tempo schwimmen. Während dem Wechsel auf das Rad ist mir bei der Ausfahrt gleich ein Missgeschick passiert und ich habe ein wichtiges Gel auf der Bundesstraße ausgestreut! Die Radstrecke war die ersten Kilometer richtig toll und ich konnte einige Fahrer überholen. Allerdings dachte ich mir nach einer Zeit, dass das nicht alles sein kann und da noch irgendwo eine tückische Passage kommen muss. Ich habe dann kurzerhand einen anderen Radfahrer angesprochen ob er die Strecke kennt und ob er mir sagen kann ob da noch “was” kommt…er meinte ich solle mir ein paar Körnderl aufbehalten, weil noch ein Anstieg kommt. Mit diesem Tipp habe ich dann mit meinen Kräften ein wenig mehr Haus gehalten um noch ein paar Reserven fürs Laufen zu haben.
Spätestens beim Laufen bemerkte ich dann, dass es doch sehr warm war…ich dachte nur Gottseidank nur 5km… da wusste ich aber noch nicht was mich erwartete. Klar habe ich mich informiert, dass es Höhenmeter gibt aber mit so einer Steigung habe ich wirklich nicht gerechnet. Als ich zu der Stelle kam, dachte ich mir warum denn alle gehen und keiner lauft. Diesen Gedanken habe ich dann gleich verloren sobald ich auf diesem Stück einige Meter gelaufen war. Nach zwei Runden konnte ich dann auch meinen 2. Bewerb mit einer Gesamtzeit von 1:25:42,20 auf Rang 31 bzw. dem 9. Klassenrang (Elite I-m) beenden.

Erster Bewerbe – Apfellandtriathlon am Stubenbergsee

Den ersten Bewerb habe ich mir eher in der Nähe gesucht und auch die Distanz mit Sprintdistanz eher kürzer festgelegt um die Situation eines Wettkampfes sowie die Abläufe in der Wechselzone kennenzulernen.

Apfellandtriathlon (Sprintdistanz 0,75 * 20 * 5 km) am 31.05.2014 am Stubenbergsee:
Ich war zu Beginn des Rennens komischerweise überhaupt nicht nervös, ganz anders noch als in Wien beim Halbmarathon. Ich habe mich dann aber beim Schwimmen hinreißen lassen am Anfang ein hohes Tempo zu gehen und mich dadurch zwar etwas übernommen, aber danach Recht gut hinein gefunden. Nach dem Wechsel aufs Rad hatte ich zu Beginn ein bisschen Schwierigkeiten, weil es gleich am Anfang hügelig losging. Diese  Probleme konnte ich aber auf der doch eher kurzen Strecke schon bald hinter mir lassen. Laufen war dann der krönende Abschluss des ersten Triathlon Events. Mit einer Gesamtzeit von 1:14:15,16 und den Splits 0:13:34,25 fürs Schwimmen, 0:01:54,11 in der Wechselzone 1, 0:36:22,51 am Rad, 0:01:07,44 in der Wechselzone 2 und 0:21:16,85 konnte ich doch sehr zufrieden sein. Mit diesen Zeiten konnte ich in der Klasse Elite-I-M den 12. Rang und in der Gesamtwertung den 51. Platz belegen.

Rennrad umbauen und einstellen bei Raimund Pucher

Ein Rennrad zu fahren ist die eine Sache – ein Rennrad mit der perfekten Einstellung zu fahren und damit das Maximum aus sich selbst und dem Bike herauszuholen eine Andere. Mit diesem Motto bin ich an einem Freitagnachmittag mit meinem Rennrad, Rennradschuhen und neu gekauftem Aufleger in meinem Kofferraum nach Wildon zu Raimund Pucher gefahren.

Mein Kuuto Korsa Lite wurde in knappen drei Stunden Arbeit von einem normalen Rennrad zu einem kleinen Zeitfahrrad umgebaut. Ich habe nach einer halben Stunde aufgehört mit zu zählen wie oft ich vom Rad ab- und wieder aufgestiegen bin, aber das Endergebnis kann sich absolut sehen lassen. Seht selbst!IMAG0496

 

1. Saisonhighlight – Vienna City Halbmarathon 2014

Am 12.04.2014 war es also soweit…der erste ernstzunehmende Wettkampf stand direkt vor der Haustüre. Die Reise begann am späten Samstagvormittag gemeinsam mit drei Freunden mit dem Auto nach Wien. Nach dem gemeinsamen Startnummer abholen und einem Essen trennten sich unsere Wege. Beim Spaziergang an der alten Donau zu meiner Übernachtungsmöglichkeit konnte ich noch einen gemütlichen Cappuccino (bin mir nicht sicher ob das einer war ;)) im Sonnenschein an der alten Donau genießen. Vielen Dank an dieser Stelle an Kathi und Gero und natürlich auch die beiden Mädels die mir ihr Zimmer zur Verfügung gestellt haben und sicherlich auch mit der Gastfreundschaf zu meiner Leistung beigetragen haben – aber dazu später mehr.VCM-2014Am Sonntag war früh aufstehen angesagt – wobei so wirklich tief und lange schlafen konnte ich aufgrund der Aufregung eh nicht! Nach einem guten Frühstück ging es dann um kurz vor acht mit dem Auto zur U-Bahn und von dort direkt vor die Wiener Uno City wo der Start für den 31. Vienna City Marathon und Halbmarathon um 9 Uhr in mehreren Blöcken erfolgte. Ich habe mich aufgrund meiner während des Laktattest prophezeiten Halbmarathonzeit in den Startblock 2 (1:30:00 bis 1:45:00) zuteilen lassen. Nachdem ich mein Sackerl im richtigen ÖBB LKW abgegeben hatte, habe ich mich in den Block 2, leider im hinteren Drittel, gegeben und wartete auf den Start. Der Startschuss erfolgte pünktlich und auch unser Block konnte kurz nach den Profis und Block 1 loslegen. Schon kurz nach dem Start bemerkte ich, dass ich doch weiter vorne im Block 2 starten hätte sollen. Mir kam vor als ob ich bereits auf den ersten Kilometern den gesamten Startblock 2 überholt hatte…sehr mühsam kann ich nur sagen!!!
Meine Taktik war relativ simpel: Ich wollte nicht zu schnell anfangen aber auch nicht zu langsam damit ich mein Ziel “in die Nähe von 1:30 zu kommen” schaffe. Als Ratschlag bekam ich noch, dass ich schauen sollte meinen Puls bei 160 aber ja nicht über 165 zu halten. Nachdem ich vor dem Start bereits einen Ruhepuls von 100 hatte wegen der Aufregung, musst ich diese beiden Radschläge bereits nach km-2 oder -3 wieder über Bord werfen und bin die ganze Strecke mit 168 Puls im Schnitt durchgelaufen.
Ein weiteres Problem, das ich bereits nach einigen Kilometern bemerken konnte war, dass meine Suunto Ambit2 S immer wieder Ausfälle des GPS Signals hatte und mir somit meine aktuelle Geschwindigkeit ab und zu nicht angezeigt wurde. Man kann sich gar nicht vorstellen wie es ist, wenn man ein gewisses Tempo laufen möchte aber kein Gefühl dafür hat wie schnell das nun genau ist. Ich habe immer wieder versucht mit Läufern, von denen ich dachte sie laufen in etwa mein Tempo mich anzuhalten – leider hat mir dann meine Uhr (wenn sie wieder funktionierte), dass ich auch kein Gefühl habe wie schnell andere laufen :). Alles in allem hat es aber doch recht gut geklappt und ich konnte nach 21,0975 km durch die Wiener Innenstadt, mit einer Zeit von 1:38:08, meinen ersten Halbmarathon bejubeln.

 

Leistungsbestimmung beim Feldlaktattest

Um mir noch vor meinem 1. großem Highlight dieser Saison richtig im Klaren zu sein in welchem HF Bereich ich denn Trainieren sollte um meine Laufleistung zu verbessern, musste ich einen Erhebung über meinen aktuell Leistungsstand durchführen. Mir wurde hier von Christoph S.1 (der mir immer wieder mit Rat, was Trainingsmethoden angeht, zur Seite gestanden ist und steht), zu einem Laktattest bei Train-perfect geraten.
Am 07.03.2014 war es dann so weit:
Begonnen wurde bei einer Geschwindigkeit von 9,5 km/h auf eine Distanz von 1600 m zu laufen. Jede Stufe wurde die Geschwindigkeit um 1,5 km/h gesteigert wobei die Distanz ab 12,5 km/h  auf 2000 m erhöht wurde.  Nach jeder Stufe folgte eine 2 Minütige Pause, in der eine kleine Menge Blut aus dem Ohr abgenommen wurde. Beendet wurde der Test durch den Athleten selbst, wobei die Bitte an uns herangetragen wurde, wenn möglich zwei Runden mit dem begonnenen Tempo fertig zu laufen.
Bei mir war dann bei 15,5 km/h (3,87 min/km) nach ganzen 5 Runden auf der Tartanbahn, des Rosenhains des USI Graz, Schluss.

Wer nähere Details zu meinen Ergebnissen haben möchte kann dies gerne über das Kommentarfeld erfragen :).

 

1 Zweiter der Age Group M18-24 beim Ironman World Championship 2013 in Hawaii und Gesamt 64.

Neopren-Testschwimmen von P3-Trisports in der Auster

20140501_111002Nachdem die erste große Investition bereits in Form eines gebrauchten Rennrades getätigt wurde, ist nun noch die Frage des Neoprenanzuges ausständig.
Wie vermutlich die meisten von euch hatte ich gar keine Ahnung was gut oder schlecht ist bzw. auf was man achten muss usw. Um ehrlich zu sein weiß ich es heute auch noch nicht so recht. Aufgrund dessen bin ich zu einem der vielen in Graz angebotenen Neoprentestschwimmtermine (triathlon.de, Rad-Fuchs, P3-Trisports,…) hingegangen und habe mich dort beraten lassen und mich auch gleich für ein Modell entschieden. Zur Auswahl gab es Anzüge von Sailfish, Orca und 2XU wobei ich zugeben muss, dass ich mich gleich für den ersten entschieden habe. Sowohl preislich als auch von der Passform her hatte mir keiner so gut gepasst wie der Orca Sonar.

Highlights und Ziele der 1. Saison

Nachdem die ersten Laufeinheiten super geklappt haben und ich auch meinen ersten Laufbewerb positiv abschließen konnte, musste ich mir nun Gedanken darüber machen welche Bewerbe ich als meine Saisonhighlights einplane und welche Ziele ich mir in diesen setze.

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Das Schwimmen klappte bis im Januar 2014 (3 Monate Schwimmkurs waren vorbei) schon ziemlich gut, das Laufen war auch super und beim Radfahren dachte ich mir, dass es wohl keine Probleme geben sollte. Da mir der Ironman 70.3 in St. Pölten noch etwas zu früh kam beschloss ich mein Saisonhighlight für den Ironman 70.3 in Zell am See am 31.08.2014 festzulegen. Als ersten Gradmesser musste ich meine Form beim Laufen austesten. Hierbei entschied ich mich für meinen ersten Halbmarathon in Wien am beim 31. Vienna City Marathon am 13.04.2014 zu absolvieren.  Der VCM sollte mir die Distanz und die Strapazen eines Halbmarathons näher bringen und mir zusätzlich zeigen wie weit ich mit meinem derzeitigen Training schon bin.

VCM-2014

Als kleine Draufgabe habe ich mir noch ein paar Sprint- und Kurzdistanz Triathlons im Raum Steiermark sowie Kärnten notiert, welche ich als Probebewerbe für den Ernstfall machen geplant habe.

Um genauer Prognosen abzugeben was Zeiten angeht war es zu diesem Zeitpunkt noch zu früh.

 

Abschluß Untersuchung, erste Laufversuche und der erste Bewerb

Am 16.12.2013 konnte ich meine Verletzung am rechten Kniegelenk mit der Kontrolluntersuchung endgültig abschließen. Ich bekam das Ok vom Chirurgen sportlich wieder voll durchstarten zu dürfen. Mit dem Beisatz, dass das Laufen nicht das Beste ist für die Gelenke :).

Da ich diesem Tag bereits einige Zeit entgegenfieberte, habe ich mich schon ein paar Wochen zuvor nach neuen Laufschuhen umgesehen und auch mit dem Asics GT2000 schon einen passenden gefunden. Somit konnte den ersten Laufversuchen mit “neuem” Knie nichts mehr im Wege stehen!

Kurzes Fazit: Alles perfekt…ein Wenig ungewohnt war die Bewegung schon…aber ohne Schmerzen :) und schöner als je zuvor!!! Die nächsten Tage und Wochen bestätigten dieses Gefühl.

So beschloss ich kurzerhand mich für den 10 km Silvesterlauf in Graz anzumelden um meinen ersten Bewerb meiner neuen Karriere zu starten.
Im Ziel nach zwei 5 km Runden in der Grazer Altstadt mit einer Zeit von 0:49:01,3 gleichbedeutend mit dem 47. Rang in der Klasse Männer AK, konnte ich aufgrund der wenigen Trainingswochen doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis sein.