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Dunkelheit ist Luma Zeit – Ein Langzeitbericht

Jetzt war es hier schon eine längere Zeit ruhig, was in meinem Fall ganz simpel mit meiner Off-Season und einem ausgedehntem Urlaub erklärt werden kann. Seit einigen Wochen ist es nun wieder soweit und das Training hat Gott sei Dank wieder begonnen. So sehr man sich auch bemüht ist nun leider wieder die Zeit gekommen, in der es schwierig ist die Laufeinheiten draußen durchzuführen, solange es noch hell ist.

DSC_3558Egal ob in der Früh oder am Abend es ist meistens dämmrig oder stock dunkel. Um trotzdem sicher unterwegs zu sein setze ich seit zwei Jahren auf steirische Technik. Luma Enlite wurde vor zwei Jahren als Startup Unternehmen gegründet und über Kickstarter mitfinanziert und hat schließlich auch ein mehr als tolles Produkt auf den Markt gebracht.

7N7A0616_BIch habe mir damals schon in der Kickstarter Phase ein Package gesichert und bin seither begeisterter Benutzer und Fan dieses innovativen Produkts. Egal ob es um die eigene Sicht geht oder auch ums Gesehen werden kann ich diese Technik nur zu 100% empfehlen. Nun habe ich mein Stirnband und meine Haube die dritte Saison in Verwendung und ich kann bis heute noch keinen Makel daran finden. Trotz einigen Waschdurchgängen sind die Stoffe nach wie vor in einem super Zustand, die Farben sind noch immer kräftig wie am ersten Tag und auch die Elektronik bzw. der Akku zeigen nach wie vor keinerlei Schwächen.

UferwegAls kleine Neuerung gibt es seit diesem Sommer auch eine etwas leichtere Version des Stirnbandes, da es manchmal auch vorkommen kann im Sommer (bei höheren Temperaturen) in die Dunkelheit zu kommen.

Falls also noch jemand ein Weihnachtsgeschenk für einen seiner sportbegeisterten Liebsten sucht ist er auf LUMA-Enlite the Dark genau richtig aufgehoben.

Wachau Marathon 2017

Es ist nun mehr als eine Woche zurück und ich habe versucht ein klein wenig die Ereignisse dieses Sonntags sacken zu lassen und erst danach davon zu berichten.

Drei (ja drei) Wochen nach dem letzten Triathlon in diesem Jahr, beim Ironman 70.3 in Zell am See, entschloss ich mich für ein kleines Experiment. Ohne große Vorbereitung und spezifisches Training einen Marathon in einer Zeit unter drei Stunden zu laufen. Die Zeit zwischen der Mitteldistanz und dem Marathon wurde zur Regeneration und zum Tempotraining genutzt. Ich wusste sehr wohl, dass das Vorhaben gut gehen kann aber auch, dass es richtig schief gehen kann, wollte aber unbedingt versuchen.

An diesem Sonntag präsentierte sich das Wetter in der Wachau nicht gerade von seiner freundlichsten Seite, Regen, Wind und ungemütliche 12°C machten nicht unbedingt Lust einen Marathon zu laufen. Trotzdem freute ich mich darauf das Vorhaben, 4:00/km bis 4:10/km so lange wie möglich zu laufen, in die Tat umzusetzen.

Um 10 Uhr bei eher bescheidenem Wetter und niedrigen Temperaturen ertönte das Startsignal. Ich fand eigentlich recht schnell einen guten Rhythmus und konnte die angepeilte Pace gut laufen.21845673_10212937482705080_95246145_o
Leider jedoch musste ich schon nach rund 15km feststellen, dass sich das Mitteldistanzrennen und das wenige Marathontraining bemerkbar machten. Ich konnte die Pace nicht mehr halten und auf einmal hatte ich Füße aus Beton, jeder Meter tat weh und ich wurde von vielen, wirklich sehr vielen Mitstreitern überholt.
Meine Halbmarathonzeit war mit 1h31 noch recht ok, jedoch wusste ich schon dort, dass weder mein Vorhaben die 3 Stunden Marke zu knacken noch meinen persönlichen Rekord zu brechen in Reichweite sind. 201709171089

So waren es sehr sehr harte 21km (bzw. eigentlich 27km) an denen ich mehr als einmal ans Aufgeben dachte. Ich führte einen innerlichen Kampf Kopf gegen Körper, ich wollte einfach kein DNF hier und heute stehen haben. Ich habe Kilometer für Kilometer, wenn auch in geringem Tempo herunter gespult. Und so konnte ich auch letzten Kilometer mit einem Leidensgenossen (eigentlich ein sehr guter Läufer) gemeinsam zu Ende bringen.

201709171088Am Ende konnte ich den Marathon in 3 Stunden 23 Minuten und 36 Sekunden beenden. Trotz des verpassten Ziels bin ich mit meiner mentalen Leistung sehr zufrieden und bin nun froh endlich in die Off-Season starten zu können.

Ironman 70.3 Zell am See 2017

Am letzten Sonntag im August stand der Ironman 70.3 Zell am See, zu dem ich mich kurzfristig entschlossen habe, am Programm. Meine Ziele für dieses Rennen waren eigentlich Recht machbar: Zuerst einmal wollte ich meine bisherige Bestzeit in Zell unterbieten und als zweites wollte ich unbedingt hier die Fünf-Stunden-Marke knacken.

IMG-20170827-WA0023Der Start war in diesem Jahr um 11 Uhr, zu dieser Zeit war ich bei meinem letzten Antreten schon fast im Ziel (Start war um 7 Uhr, wegen des WM Rennens am darauffolgenden Tag). Ich ging um ca. 11:15 in den Zeller See und ins Rennen. Genau richtig vor dem Start kam die Sonne aus der Wolkendecke heraus und es waren nun perfekte Temperaturen und Verhältnisse für einen tollen Wettkampf.

Das Schwimmen war aufgrund des Rolling Starts relativ entspannt, bis auf ein paar kurze Rangeleien bei den Bojen jedoch alles harmlos. Die tief-stehende Sonne machte die Orientierung Richtung Schwimmausstieg nicht unbedingt leichter, ich kam dann aber doch nach etwas mehr als 30 Minuten in der WZ1 an – leider wieder nix mit einer sub 30 Minuten Schwimmzeit! In der Wechselzone habe ich mich dann nicht lange aufgehalten und konnte rasch auf das Rad wechseln, obwohl ich mein P5 nicht gleich gefunden habe da die Räder der Profis schon weg waren und ich mich ein wenig falsch orientiert habe.
IMG-20170827-WA0022Endlich am Rad wurde mir bereits auf den ersten Metern ein Schlagloch zum Verhängnis und ich verlor meine Flasche, in der ich meine Gels aufgelöst hatte. Ich entschloss mich stehen zu bleiben und sie aufzuheben, da ich ohne die Verpflegung vermutlich keine Finishline sehen würde. Als ich wieder aufs Rad aufsteigen wollte bemerkte ich, dass meine Kette durch das Schlagloch heruntergefallen war, also musste ich auch noch dieses Problem lösen. Nach einer gefühlten Ewigkeit – in Wahrheit wahrscheinlich nur einige Sekunden – ging es dann mit Vollgas Richtung Lend wo der Anstieg nach Dienten beginnt. Den Anstieg fuhr ich kontrolliert, da ich wusste, dass der härteste Teil ganz am Ende wartet. In Dienten war die Stimmung wie immer ein Wahnsinn und man konnte sich noch einen letzten Schub Motivation für die letzten zwei schweren Kilometer holen. Meine Gedanken bei diesem letzten Anstieg möchte ich hier nicht in Worte fassen. Oben angekommen hieß es dann klein machen und einfach Gas geben. Die Stimmung entlang der gesamten Radstrecke war wirklich toll und machte es auch ein bisschen leichter, da sich meine Beine schon etwas meldeten. Noch ein Kurzer Verbremser bei der Einfahrt auf den Radweg zurück nach Schüttdorf und dann kam ich nach 2 Stunden und 33 Minuten zurück in die WZ2. Leider erwischte ich dann zuerst den falschen Wechselbeutel (einen neben meinem) und ich musste noch einmal zurück um den richtigen zu holen (wieder ein paar Sekunden verschenkt).IMG-20170827-WA0011Auf der Laufstrecke angekommen fühlte ich mich zu Beginn gar nicht gut und hatte Angst, dass ich dem (für meine Verhältnisse) hohen Tempo am Rad Tribut zollen müsste. Später legten sich die Probleme aber und ich konnte eine gute erste Runde laufen. Die zweiten Runde wurde ich dann (erwartungsgemäß…) etwas langsamer und musste kurz vorm Ziel noch ein paar Meter gehen aufgrund von schmerzhaftem Seitenstechen. Alles in allem konnte ich trotzdem das (mein) Ziel erreichen und meine persönliche Bestzeit in Zell verbessern und mit 4 Stunden und 50 Minuten die Ziellinie überschreiten.

Trumer Triathlon 2017 – Triple Wertung

Vergangenes Wochenende stand wieder einmal das Trumer Triathlon Wochenende mit seinen unzähligen Bewerben und damit ein absolutes Highlight des heimischen Wettkampfjahres am Programm. Ich habe mich, inspiriert vom lieben Michael Aigner, schon letztes Jahr dafür entschieden in diesem Jahr das Triple (3 km Seecrossing am Freitag, Sprint Triathlon am Samstag und Mitteldistanz am Sonntag) zu wagen.

Am Freitag ging es pünktlich um 17:30 von Seeham über den Seeweg drei Kilometer nach Obertrum. Der Start erfolgte bei bedecktem Himmel und eher schlechter Sicht aus dem Wasser und mit Neopren Anzug. Ich fühlte mich von Anfang an wohl und konnte gleich ein für mich gutes Tempo finden. Doch nach der Hälfte der Strecke wurde die Hitze im Neoprenanzug sehr unangenehm. Aufgrund dessen und der Tatsache, dass ich mir, aufgrund der kleinen Bojen und der düsteren Lichtverhältnisse, bei der Orientierung (wohin ich denn eigentlich schwimmen soll) sehr schwer getan habe, war die zweite Hälfte ein wenig langsamer als die erste. Nach 47 Minuten und 33 Sekunden, Platz 26 in der Altersklasse (AK) und 60 in der Gesamtwertung, war ich endlich in Obertrum angekommen und konnte mich aus dem Neoprenanzug befreien! In der Triple Wertung bedeutete dies den 10. Zwischenrang in der Gesamtwertung und den 5. in der AK (männlich bis 39).
Nach einem kurzen Ausfahren ging es in den Braugasthof Siegl um wieder zu Kräften zu kommen. Danach ging es zurück nach Bürmoos, wo ich noch eine kurze Regenerationseinheit mit meinem Aquilo eingelegt habe um danach erschöpft ins Bett zu fallen.

IMG-20170723-WA0010Am Samstagvormittag stand zunächst ein kurzer Familienbesuch am Programm, danach ging es vom Mittagessen direkt von Bürmoos nach Obertrum um für den Sprint Triathlon ein zu checken.  Um 16:30 ertönte der Startschuss für die erste Welle in der die Männer bis 30 und die Triple Athleten starteten. Die 750 Meter ohne Neopren waren zwar ein klein wenig hart aber dadurch, dass es nur so kurz war, war es ok. Nach zirka 13 Minuten kam ich aus dem Wasser und machte mich auf den langen Weg Richtung Wechselzone. Nun ging es mit dem Kuota Rennrad auf zwei selektiven Radrunden á 12,5 km mit jeweils ca. 160 Höhenmetern (ich entschied mich für den Renner, da ich aus vergangenen Berichten gehört habe, dass ein Zeitfahrer hier nicht wirklich einen Vorteil bringt). Nach ca. 45 Minuten kam ich ein zweites Mal in die Wechselzone um danach auf die zwei 2,5 km Laufrunde zu gehen. Mit dosiertem Gas wohl wissend, dass am darauffolgendem Tag auch noch ein Halbmarathon zu laufe ist, konnte ich nach etwas mehr als 21 Minuten auf der Laufstrecke die Ziellinie überqueren. Die Gesamtzeit 1 Stunde 24 Minuten bedeutete den 32. Platz in der Gesamtwertung und den 9. Platz in der AK.
Nach kurzem Auffahren und anschließender Regenwartepause im Wald ging es zurück nach Bürmoos um noch kurz eine Regenerationseinheit mit dem Aquilo und einem kleinen Abendessen zu genießen.

IMG-20170723-WA0016Am Sonntagmorgen sah das Wetter so gar nicht einladend aus, es regnete und es schien auch kein Ende in Sicht. Kurz vor der Abfahrt Richtung Obertrum hörte es dann auf zu regnen. Am Parkplatz in Obertrum angekommen erfuhr ich dann gleich, dass beim Mitteldistanz Bewerb mit Neoprenanzug geschwommen wird – was mir nicht unrecht war, da ich ja schon eine Vorbelastung hatte.
Pünktlich um 9 Uhr fiel der Startschuss und los ging es auf die zwei Schwimmrunden. Dazwischen gab es einen kurzen Landgang ehe ich dann nach zirka 34 Minuten die 1,9km geschafft hatte und mich auf den langen Weg Richtung Wechselzone machte. Von da ging es auf die drei anspruchsvollen Radrunden mit jeweils 30km und über 300 Höhenmetern. Ich versuchte die erste Runde nicht zu schnell anzugehen um nicht die letzten Reserven, die noch übrig waren, zu verbrauchen. Ich spürte die Vorbelastung zwar konnte aber trotzdem gut Gas geben. Hierbei muss ich anmerken, dass ich wahrscheinlich drei Viertel des Rennens alleine unterwegs war.
Nach 2 Stunden und 39 Minuten tauschte ich dann die Radschuhe und Helm gegen Laufschuhe und Kappe und startete auf den Halbmarathon. Die Laufstrecke ist in vier anstrengende Runden mit einigen Höhenmetern aufgeteilt. Zum Glück war in diesem Jahr die Hitze nicht ganz so unerträglich wie 2015. So konnte ich ein solides Tempo durchlaufen und den (etwas zu kurzen) Halbmarathon in 1 h 37 und damit das Mitteldistanz Rennen in 4 h 55 finishen.

IMG-20170723-WA0027Alles in Allem reichte es damit in der Mitteldistanz Wertung für Platz 67 in der Gesamtwertung und Platz 34 in der AK. In der Triple Wertung konnte ich den 5. Platz in der Gesamtwertung und den 1. Platz in der Altersklasse männlich bis 39 erreichen. Weitere Ergebnisse findet ihr hier.

IMG-20170723-WA0032Vielen Dank an dieser Stelle an meine “Fandelegation” aus Wien und auch Gratulation zu deren starken Leistungen.

Einen großen Dank an Josef Gruber und sein Team, das wie auch schon in den vergangenen Jahren einen super organisierten Wettkampf auf die Beine gestellt hat.

Jetzt heißt es ein bisschen Erholung genießen und dann wieder weiter arbeiten damit das Ergebnis beim Ironman 70.3 Zell am See Ende August auch so erfolgreich wird.

24. Naturpark Cross Triathlon Weißensee – mein erster

Eigentlich wollte ich ja bis zum Triathlon Wochenende in Obertrum keine Wettkämpfe mehr machen, aber meistens kommt es anders als man denkt. Da am Samstag der X-Triathlon am Weißensee am Programm stand und da ich mir schon länger überlegt habe so etwas zu machen, habe ich mich kurzfristig dazu entschieden mich anzumelden und daran teilzunehmen.

Samstag pünktlich um 14:14 (traditionelle Startzeit für den Weißensee X-Triathlon) ertönte der Startschuss.

© Tri Your Life
© Tri Your Life

Da es nur eine kurze 650m lange Schwimmrunde war musste ich mir nicht allzu große Gedanken über meine Taktik machen. Nach knapp unter 10 Minuten kam ich das erste Mal in die Wechselzone kommen und aufs Mountainbike wechseln. Nun ging es auf die ca. 15km lange mit 550 Höhenmetern ausgestattete Runde entlang des Weißensees. Nach einem sehr hartem Anstieg tat ich mir dann auf der Abfahrt entlang des neu entstandenen Trails eher leicht und erreichte nach 55 Minuten das zweite Mal die Wechselzone.
Nun standen noch knapp zehn Kilometer mit rund 200 Höhenmeter durch den umliegenden Wald am Plan.

© TriYourLife
© TriYourLife

Bis auf einen Staffelläufer musste ich keinen Läufer mehr vorbei lassen und konnte noch ein paar Athleten einholen. Schlussendlich wurde ich in der Altersklasse M30 Zweiter und gesamt 19.

norVielen Dank an die tolle Organisation und an Tri Your Life für die tollen Bilder.

 

Linztriathlon 2017

Eine gefühlte Ewigkeit ist es nun her seit meinem letzten Eintrag hier, aber was soll ich sagen: es gab während dem normalen Trainingsalltag einfach nichts zu berichten.

Leider musste ich vor zwei Wochen aufgrund von akuten Zahnschmerzen meinen Start beim Vulkanlandtriathlon in Riegersburg absagen. So wurde mein Start in diese Triathlon Saison um zwei Wochen verzögert. Im Rahmen des Linz Triathlon stand ich am Samstag beim Mitteldistanz Bewerb am Start.

Nach einer unkomplizierten Anreise am Freitag inklusive kurzem Einschwimmen im Pleschinger See ging es zur Wettkampfbesprechung und Startunterlagen Ausgabe. Danach noch eine kurze Runde mit dem Auto über die Radstrecke und dann ab ins Hotel um noch ein wenig Ruhe vor dem Wettkampf zu bekommen.

Nach einem kurzen Frühstück ging es Samstagfrüh an den Pleschinger See um einzuchecken. Die Stunden bis zum Start vergingen wie im Flug und es wurde wärmer und wärmer, richtig sommerlich möchte man meinen. Ich hatte die Bilder vom letzte Woche ausgetragenen Ironman 70.3 St. Pölten im Kopf und war froh, dass wir hier in Linz das andere Extrem hatten.

PreSwimUm Punkt zwölf ertönte der Startschuss für das Mitteldistanzrennen. Die ersten Meter, eigentlich bis zur ersten orangen Wendeboje, waren ein einziger Kampf und ich kam nicht wirklich in einen Rhythmus. Von da an hatte ich dann ein wenig meine Ruhe, allerdings fühlte ich mich trotzdem nicht wirklich wohl. So kam es, dass ich mein Ziel (unter 30 Minuten zu schwimmen) doch recht klar verfehlte und erst nach etwa 32 Minuten aus dem Wasser stieg.

MidSwimNach einem raschen Wechsel ging es dann auf die Radstrecke und auch dort dachte ich mir schon nach einigen Metern (die vor allem bergauf gingen), dass dies heute ein schweres Stück Arbeit wird. Auf der ersten Runde wurde ich von vielen anderen Athleten überholt. Die zweite Runde ging dann ein bisschen besser, vielleicht auch weil ich nicht mehr oft überholt wurde.

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© Tri Your Life
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© Christian Haas
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© Christian Haas

Nach 2 Stunden und 36 Minuten war dann die Qual am Rad vorbei und ich konnte endlich zum Laufen wechseln.
Ich überlegte mir eine Pace von 4:30/km anzulaufen und diese so konstant wie möglich durch zu laufen (vor allem, weil ich den Hang dazu habe zu schnell zu beginnen und danach stark abzufallen). Gesagt. Getan. Bis Kilometer zehn konnte ich die Pace gut halten, danach fiel ich ein bisschen zurück konnte aber eine 4:40er Pace ins Ziel bringen. So konnte ich mich wenigstens beim Laufen im Vergleich zu Vorjahr steigern, leider hat das Schwimmen und auch das Radfahren an diesem Tag so gar nicht funktioniert.

Nun werde ich mir ein paar Tage Ruhe genehmigen und danach weiter Gas geben um für die kommenden Aufgaben wieder besser in Form zu sein.

Vielen Dank an die Organisatoren von TriRun Linz und den Fotografen für ein paar Schnappschüsse.

 

Nachweihnachtliches Intensiv-Workout

Nach dem Weihnachtlichen Schlemmen war gestern wieder ein etwas intensiverer Trainingstag angesagt. Am Vormittag den ersten FTP Test auf meinem Cervelo P5 mit dem neuen Power2Max Type S auf meiner neuen (gebrauchten) Kurt Kinetic Rock and Roll Rolle abgespult, nachdem ich diesen leider Mitte Dezember abbrechen musste.

20161228_124222 20161228_123933Nachmittags ging es dann noch für drei schnelle Kilometer auf die Laufbahn.

20161228_153951Und am Abend natürlich Recovery mit Aquilo.

Aquilo – Cool the Pain away

Ich melde mich nun aus der (wohlverdienten) Pause zurück und gleich mal mit einem Beitrag zu einer neuen Errungenschaft, die ich vor allem meinen beiden Unterstützern Stadlmann TEC und Schluga IT zu verdanken habe – den Aquilo Sports, dem neuesten Produkt im Bereich “Recovery”. Auch Sebastian Kienle und weitere Profis aus anderen Sportarten nutzen Aquilo Sports bereits.

Seit ich dieses Gerät das erste (und auch das zweite) Mal in Klagenfurt ausprobiert habe, hat es mich begeistert. Ich habe mir im Laufe des Sommers immer wieder überlegt ob ich es wirklich brauche, da der Preis doch ein (eher) hoher ist. Schließlich und auch Dank der Unterstützung fiel mir die Entscheidung doch um einiges leichter und ich hoffe damit meine Regeneration und dadurch auch die Qualität meiner Trainingseinheiten zu verbessern.

Den Bestellvorgang habe ich via Email mit den Verantwortlichen abgewickelt, wobei das Paket in dieser Woche am Montag abgeschickt und am Freitag bei mir in Graz angekommen ist. Gestern Abend war es also so weit und ich bekam endlich das lang ersehnte Paket aus Zürich. Meine Vorfreude war groß und wurde beim Öffnen noch übertroffen.

Das gesamte Paket umfasst: eine Hose, eine Kühleinheit, sowie ein tragbarer Akku und das dazu passende Netzteil, welches sowohl für die Kühleinheit als auch für den Akku passt. Des weiteren finden sich noch sieben Stück Silikon Eiswürfelformen für je 18 Stück Eiswürfel, mehrere Adapter für den Akku und ein zusätzliches Schlauchstück zum Auslassen der Hose nach der Verwendung.

P1120790Nun zu den einzelnen Teilen aus denen ein solches Aquilo Paket besteht:

  • Kühleinheit:
    Hierbei handelt es sich um eine Box in einem schönen schwarzen Stoff mit Tragegurt und Haltegriff und mit Reißverschluss an der Oberseite. 20161029_195810
    Wenn man diesen öffnet, findet man dort die Anschlussbuchse für das Netzteil oder den Akku sowie den Ein-/Ausschaltknopf. In der Mitte befindet sich ein weißer Deckel, wo man nach dem Öffnen den Behälter auffindet in den man die Eiswürfel sowie das Wasser hineingeben muss.
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  • Externer Akku:
    Der sehr schöne schwarz-silberne und hochwertig verarbeitete externe Akku kommt in einem weißen Karton geliefert, in dem man auch viele verschiedene Adapter sowie das Netzteil findet.
    P1120795Das Netzteil kann sowohl für das Laden des Akkus als auch für die Stromversorgung des Kühlsystems verwendet werden.
    20161030_092217Der Akku hat an einer der Stirnflächen die beiden Anschlüsse für DC-In und DC-Out, ein USB Anschluss sowie der Ein-/Ausschalter und eine LED Akku Anzeige.
  • Kühl Hose:
    Die Hose kommt in einer eigenen Transporttasche mit Tragegurt. Die Hose selbst besteht aus einem schönen schwarzen Stoff und besitzt an jedem Hosenbein an der Außenseite einen Reißverschluss. 20161029_195848
    Am unteren Ende der Hosenbeine findet man zwei Gummi-Schlaufen, in die man während einer Behandlung hineinschlüpfen soll. Des Weiteren findet man noch an der Oberseite zwei Schlaufen an denen man die Hose auf einem Kleiderbügel aufhängen kann.

Nachdem ich alles ausgepackt und begutachtet und mir ein Bild über die Einzelteile gemacht habe musste ich erst einmal Eiswürfeln machen um nach dem Training morgen meine erste Kryotherapie anwenden zu können.

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Gesagt getan, heute Abend habe ich das erste Mal eine Kühltherapie genossen. Da ich es nicht genau wusste habe ich einmal vier von den Eiswürfelformen in die Kühleinheit getan und anschließend mit Wasser aufgefüllt.  Nun noch die Hose angezogen, den Reißverschluss auf beiden Seiten und noch die beiden Verbindungsleitungen zwischen Hose und Kühlsystem zusammenstecken. Danach noch das Kühlsystem an die Steckdose anschließen und mit dem kleinen Knopf einschalten. Timer auf 20 Minuten einstellen und genießen!!!

Nach Ablauf der Zeit einfach die Kühleinheit wieder von der Hose trennen und den Inhalt (Gemisch aus Eiswürfel und Wasser) in die Badewanne o.ä. leeren und die Hose verkehrt aufhängen und das mitgelieferte Schlauchstück zum Entleeren anschließen.

Saisonabschluss Jesolo 2016

Am Ende einer langen Saison stand auch heuer wieder der Trialize Saisonabschluss im schönen Jesolo am Programm. Wie auch letztes Jahr schon habe ich mich dafür entschieden am Samstag den LigerTri Sprint Triathlon mit Windschatten Freigabe zu machen.

Hier ein paar Bilder vom Rennen.

20160924_103909 - Kopie 20160924_105150 - Kopie 20160924_110543 - Kopie 20160924_115501 - Kopie20160924_120301 - KopieAm Ende konnte ich mit 1:10:58 meine Zeit vom Vorjahr doch verbessern, obwohl sich meine Beine teilweise ziemlich müde angefühlt haben.

Die restliche Zeit diente schlicht weg der Erholung und Dolce Vita bei wunderschönem und warem Badewetter.