ETU EM Challenge Walchsee

Ein letztes Mal gibt es in dieser doch schon langen Saison ein größeres Highlight oder sagen wir einmal ein Zuckerl, als Draufgabe sozusagen. Im Rahmen des Linz Triathlon konnte ich mir einen Startplatz für dieses internationale Event im schönen Tiroler Land erkämpfen.

Nach der Anreise am Freitag Abend ging es direkt zur Kaiserschmarrn Party des Team Austria im Cafe Praschberger, vielen Dank an dieser Stelle an den Tiroler und den österreichischen Verband sowie das Team von Trinews.at für die tolle Organisation.

Team Austria GruppenfotoAm Samstag stand dann noch eine kurze Rad- und Laufeinheit in der Früh bei eher frischen Bedingungen am Programm. Nach der Wettkampfbesprechung und dem Team Austria Fototermin ging es zu einem kurzen Probe-Schwimmen in den Walchsee. Danach entschied ich mich noch einmal schnell die Strecke mit dem Auto abzufahren und dann ging es zurück in die Pension um das Rad + Helm für den Check-in herrichten.

IMG-20160904-WA0040Am Wettkampftag ging es bereits um 6 Uhr zum Frühstück und ein wenig später dann in die Wechselzone um die letzten Vorbereitungen am Rad und den Wechselbeuteln vorzunehmen.
Um exakt 9:00 startete der Bewerb für die Profi Herren und kurz darauf für die Profi Damen, ehe dann um 9:15 die ersten Age Group Athleten der EM via Rolling Start ins Rennen starteten.  Ich ging am Ende der ersten Gruppe, mit dem Ziel so nah wie möglich an die 30 Minuten Marke heranzukommen, ins Rennen. Zu erwähnen ist hierbei, dass zum ersten Mal der Rollingstart, bei einem Rennen bei dem ich am Start war, funktioniert hat. Fast ging mein Plan auf – mit 30:13 blieb ich nur wenige  Sekunden über meiner Wunschzeit beim Schwimmen.

IMG-20160904-WA0038So starteteich voll motiviert auf die zwei sehr selektiven Radrunden. Trotz traumhafter Kulisse waren die Anstiege hart, die Abfahrten aber umso schöner zu fahren. Teilweise kam es aufgrund von waghalsigen Aktionen einiger Briten zu recht brenzligen Situationen (z.B.: rechts überholen und links fahren). Ich war dann wirklich froh nach 2:33 Stunden endlich wieder in der Wechselzone zu sein und das Ganze ohne Zwischenfälle überstanden zu haben.

IMG-20160904-WA0042Mit leichten Bauchkrämpfen, die ich bereits am Rad verspürte, ging es dann auf die 4x5km Laufstrecke. Aufgrund der Probleme entschied ich mich, mich von meinem  Brustgurt zu befreien. Nach der ersten Runde waren dann die Probleme mit dem Bauch auch vorbei. Ich versuchte in allen Passagen (auch in den Labestationen) durchzulaufen aber in den zwei Steigungen etwas herauszunehmen. Schlussendlich konnte ich den Halbmarathon in 1:39 Stunden beenden. Unterm Strich bleibt ein toller Bewerb mit tollen Fans bei traumhaftem Ambiente. Mit einer Zeit von 4:47:12 Stunden konnte ich den 26. Platz in der AK30-34 belegen.

Jetzt heisst es einmal Pause und Füße hoch bis die Vorbereitung für die neue Saison beginnt.

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