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Ironman Switzerland 2018

IMG-20180729-WA0007Spät aber doch möchte ich nun doch eine kleine Zusammenfassung von den Tagen kurz vor, den Stunden während und den Tagen nach dem Ironman Switzerland 2018 in Zürich , der mein absolutes Highlight in dieser Saison war, von mir geben.

norAm Mittwoch reiste ich mit dem Auto nach Zürich, um den Stress der auf der langen Anreise, während der Haupturlaubszeit in Österreich und Deutschland, so gering wie möglich zu halten.

Die folgenden Tage wurde größtenteils im Schatten  oder in der Wohnung verbracht, da die Temperaturen fast immer jenseits der 30 Grad Marke waren. Kurze Trainingseinheiten versuchte ich in der Früh zu machen.

Nach einer kurzen Rad- und einer kurzen Laufeinheit Donnerstagfrüh ging es dann zum Greifensee, wo die Temperaturen am schattigen Seeufer recht angenehm zu ertragen waren. Danach gab es dann wieder das “traditionelle” gemeinsame Steakessen mit Lisa und Matthias, wie auch schon vor dem Ironman 70.3 in Rapperswil.

Am Freitag dann wurden die Startunterlagen bei sehr sehr heißem Wetter abgeholt. Nach einer kurzen Entspannungspause am und im See besuchte ich dann gleich die deutsche Wettkampfbesprechung bevor es dann wieder zurück in die “kühle” Wohnung ging.

IMG-20180728-WA0012Samstagmittag wurde noch ein kurzes Regenloch ausgenutzt um die letzte Rad- und Laufeinheit zu absolvieren. Danach richtete ich all meine Dinge her und am späten Nachmittag ging es dann zum Einchecken am Mythenquai.IMG-20180728-WA0014

Nach einer nicht ganz so langen Nacht und mittelmäßigem Schlaf ging es um kurz vor 5:00 Uhr früh Richtung Wechselzone um noch die letzten Vorbereitungen zu treffen. Als ich mitten in den Vorbereitungen plötzlich eine Dame gehört habe, die sagte es ist kein Neoprenanzug erlaubt beim heutigen Schwimmen, dachte ich zuerst an einen Scherz. Doch nach kurzem Nachfragen bestätigte sie mir, dass beim heutigen Rennen kein Neoprenanzug erlaubt sei, da die Wassertemperatur 24,6°C beträgt und damit über dem Limit war. Obwohl meine Schwimmzeit nun um einiges langsamer sein wird als ich mir ursprünglich gedacht habe war mir klar, dennoch freute ich mich über diese Entscheidung, da ein Schwimmen im Neo bei zu warmen Wasser auch nicht lustig ist (auf diese lange Zeit gesehen). So ging es also ohne “Hilfsmittel” ins nahe gelegene Strandbad zum Aufwärmen und zum Schwimmstart.

IMG-20180729-WA0015Ich reihte mich ziemlich weit vorne ein um recht früh ins Wasser zu gehen, da ich trotzdem nahe an der 1h Marke schwimmen wollte. Ich fand sehr schnell einen guten Rhythmus schaffte es (für mich ein kleines Wunder) nicht zu schnell zu beginnen und meine Pace relative konstant zu halten.

Ich kam nach 1h04 sehr zufrieden aus dem Wasser und konnte nach einem kleinen Missgeschick in der T1 (vergas den Swimsuit auszuziehen…) doch recht rasch auf das Rad wechseln.

IMG-20180729-WA0010Zu Beginn war ich mir nicht immer ganz sicher ob ich denn richtig bin, denn es waren absolut keine Athleten vor mir. Gott sei Dank fuhr ich dann vorne auf einige Konkurrenten auf und auch von hinten kamen nach und nach einige stärkere Radfahrer.  Ich fuhr streng nach Wattvorgaben um nicht meine Körner schon zu verschießen, die ich sicher später noch beim Marathon brauchen würde. Da die Temperaturen zunehmen anstiegen, versuchte ich mich  zusätzlich mit Iso und Wasser zu verpflegen um nicht Gefahr zu laufen Krämpfe zu bekommen. Nach 5h07 konnte ich die zweite Wechselzone erreichen.

IMG-20180729-WA0032Nun heißt es, bei mittlerweile sehr heißen Temperaturen, noch einen Marathon zu laufen.  Die ersten beiden von vier Runden waren gingen eigentlich Recht gut von der Hand und ich konnte meine gewünschte Pace laufen. Plötzlich aber, ab der dritten Runde, spielte mein Kreislauf verrückt. Mir wurde immer heißer und dann auch schwindlig und ich dachte schon ich müsste mich kurz hinlegen. Habe ich dann eh nicht gemacht, jedoch konnte ich bei weitem nicht mehr meine gewünschte Geschwindigkeit laufen und so wurden die letzten beiden Runden zur Qual. Nach 3h51 Minuten (ungefähr 10 Minuten langsamer als noch vor zwei Jahren in Klagenfurt) kam ich dann mit einer Endzeit von 10h09 ins Ziel und war doch heilfroh, da ich schon einige Male ein DNF befürchtet habe. Ich bin mit meiner kämpferischen Leistung zufrieden, obwohl ich mir von der Zeit etwas deutlich anderes vorgestellt habe. Aber so ist es nun mal im Triathlon und vor allem im Ironman – manche Dinge kann man nicht planen! Vielen Dank an meine drei Supporter vor Ort und speziell dem Support der extra aus Österreich angereist ist und auch die vielen tollen Fotos gemacht hat. DANKE ohne euch wäre es noch zacher gewesen!!!

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