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Aquilo – Cool the Pain away

Ich melde mich nun aus der (wohlverdienten) Pause zurück und gleich mal mit einem Beitrag zu einer neuen Errungenschaft, die ich vor allem meinen beiden Unterstützern Stadlmann TEC und Schluga IT zu verdanken habe – den Aquilo Sports, dem neuesten Produkt im Bereich “Recovery”. Auch Sebastian Kienle und weitere Profis aus anderen Sportarten nutzen Aquilo Sports bereits.

Seit ich dieses Gerät das erste (und auch das zweite) Mal in Klagenfurt ausprobiert habe, hat es mich begeistert. Ich habe mir im Laufe des Sommers immer wieder überlegt ob ich es wirklich brauche, da der Preis doch ein (eher) hoher ist. Schließlich und auch Dank der Unterstützung fiel mir die Entscheidung doch um einiges leichter und ich hoffe damit meine Regeneration und dadurch auch die Qualität meiner Trainingseinheiten zu verbessern.

Den Bestellvorgang habe ich via Email mit den Verantwortlichen abgewickelt, wobei das Paket in dieser Woche am Montag abgeschickt und am Freitag bei mir in Graz angekommen ist. Gestern Abend war es also so weit und ich bekam endlich das lang ersehnte Paket aus Zürich. Meine Vorfreude war groß und wurde beim Öffnen noch übertroffen.

Das gesamte Paket umfasst: eine Hose, eine Kühleinheit, sowie ein tragbarer Akku und das dazu passende Netzteil, welches sowohl für die Kühleinheit als auch für den Akku passt. Des weiteren finden sich noch sieben Stück Silikon Eiswürfelformen für je 18 Stück Eiswürfel, mehrere Adapter für den Akku und ein zusätzliches Schlauchstück zum Auslassen der Hose nach der Verwendung.

P1120790Nun zu den einzelnen Teilen aus denen ein solches Aquilo Paket besteht:

  • Kühleinheit:
    Hierbei handelt es sich um eine Box in einem schönen schwarzen Stoff mit Tragegurt und Haltegriff und mit Reißverschluss an der Oberseite. 20161029_195810
    Wenn man diesen öffnet, findet man dort die Anschlussbuchse für das Netzteil oder den Akku sowie den Ein-/Ausschaltknopf. In der Mitte befindet sich ein weißer Deckel, wo man nach dem Öffnen den Behälter auffindet in den man die Eiswürfel sowie das Wasser hineingeben muss.
    20161029_195829
  • Externer Akku:
    Der sehr schöne schwarz-silberne und hochwertig verarbeitete externe Akku kommt in einem weißen Karton geliefert, in dem man auch viele verschiedene Adapter sowie das Netzteil findet.
    P1120795Das Netzteil kann sowohl für das Laden des Akkus als auch für die Stromversorgung des Kühlsystems verwendet werden.
    20161030_092217Der Akku hat an einer der Stirnflächen die beiden Anschlüsse für DC-In und DC-Out, ein USB Anschluss sowie der Ein-/Ausschalter und eine LED Akku Anzeige.
  • Kühl Hose:
    Die Hose kommt in einer eigenen Transporttasche mit Tragegurt. Die Hose selbst besteht aus einem schönen schwarzen Stoff und besitzt an jedem Hosenbein an der Außenseite einen Reißverschluss. 20161029_195848
    Am unteren Ende der Hosenbeine findet man zwei Gummi-Schlaufen, in die man während einer Behandlung hineinschlüpfen soll. Des Weiteren findet man noch an der Oberseite zwei Schlaufen an denen man die Hose auf einem Kleiderbügel aufhängen kann.

Nachdem ich alles ausgepackt und begutachtet und mir ein Bild über die Einzelteile gemacht habe musste ich erst einmal Eiswürfeln machen um nach dem Training morgen meine erste Kryotherapie anwenden zu können.

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Gesagt getan, heute Abend habe ich das erste Mal eine Kühltherapie genossen. Da ich es nicht genau wusste habe ich einmal vier von den Eiswürfelformen in die Kühleinheit getan und anschließend mit Wasser aufgefüllt.  Nun noch die Hose angezogen, den Reißverschluss auf beiden Seiten und noch die beiden Verbindungsleitungen zwischen Hose und Kühlsystem zusammenstecken. Danach noch das Kühlsystem an die Steckdose anschließen und mit dem kleinen Knopf einschalten. Timer auf 20 Minuten einstellen und genießen!!!

Nach Ablauf der Zeit einfach die Kühleinheit wieder von der Hose trennen und den Inhalt (Gemisch aus Eiswürfel und Wasser) in die Badewanne o.ä. leeren und die Hose verkehrt aufhängen und das mitgelieferte Schlauchstück zum Entleeren anschließen.

Ironman 70.3 Budapest – Rennbericht

Vergangenen Samstag stand wieder einmal ein, dieses Mal etwas kleineres, Highlight meiner diesjährigen Saison auf dem Plan: der Ironman 70.3 Budapest. Obwohl der Bewerb erst zum dritten Mal über die Bühne geht habe ich doch schon so viel positives über den Bewerb gehört.
Um 9:10, also nicht ganz pünktlich, gingen die Profis ins Rennen und es war zu diesem frühen Zeitpunkt schon sehr heiß. Von meinem zweiten Rollingstart in diesem Jahr erhoffte ich mir eindeutig mehr als in Klagenfurt, da dort die Einteilung wo man sich denn aufstellt ziemlich chaotisch war.

DSC_8063Ich stellte mich in die Mitte der zweiten Startwelle (erwartete Schwimmzeit 30 bis 32 Minuten), da ich schon in Linz bei Massenstart mit dieser Zeit aus dem Wasser kam.
Der Rollingstart entwickelte sich an diesem Sonntag eher zu einem Massenstart, daher war auf den ersten 200 Meter nicht wirklich von entspanntem Schwimmen die Rede. Erst auf der Längsseite und dann beim Zurückschwimmen entspannte sich die Situation im Wasser ein bisschen und man konnte sich auf sein eigenes Tempo konzentrieren. Nach 30 Minuten und 41 Sekunden kam ich aus dem Wasser und das obwohl ich 200 Meter nicht wirklich gut unterwegs war!
Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die flache und schnelle Radstrecke. Leider waren auf der Strecke auch sehr viele Schlaglöcher und Unebenheiten, welche bei einigen Athleten zu Defekten führten. Gottseidank blieb ich davon verschont und konnte mich auch nach ca. fünf Kilometern am Rad halten als ich plötzlich bei einem Schlag vom linken Aufleger herunter rutschte!!! Die erste Radrunde ging wie am Schnürchen und nach etwas über einer Stunde kam ich bei der Wechselzone vorbei auf die zweite Radrunde.

DSC_8139Auf den ersten 10 Kilometern der zweiten Runde war ich alleine auf weiter Flur und wunderte mich auch ein klein Wenig, da während der ersten Runde immer wieder Leute um mich herum waren, die mich überholten und dich ich dann wieder zurück überholt habe. Bei der ersten Wende sah ich dann, dass sich hinter mir ein langer Zug gebildet hat. Ich ärgerte mich kurz darüber und gab sofort wieder Gas am Rad da noch weitere 35 Kilometer vor mir lagen.
Nach 2 Stunden und 18 Minuten konnte nach ich einem super Radsplit das zweite Mal in die Wechselzone gehen um wiederum einen schnellen Wechsel in den abschließenden Halbmarathon zu gehen.

DSC_8171Die Temperaturen waren mittlerweile schon richtig hart. Nichtsdestotrotz versuchte ich trotz der hohen Temperaturen und dem doch recht anstrengendem Radteil eine gute und solide Performance hinzulegen.

DSC_8254Ich wählte meine Pace von Anfang an mit 4:30 min/km und versuchte diese so gut es geht zu halten. Es gelang mir nicht ganz die Sache so durchzuziehen, jedoch konnte ich mich am Ende über eine Halbmarathonzeit von 1 Stunde und 35 Minuten freuen.
Mit der Endzeit von 4 Stunden 28 Minuten und 46 Sekunden konnte ich meine bisherige Bestzeit auf die Halbdistanz deutlich verbessern. Unterm Strich bedeutete dies den 24. Platz in der Altersklasse M30-34 und den 88. Rang bei den Männern.
Abschließend muss aber noch erwähnt werden, dass sowohl die Radstrecke (um 5km) als auch der Lauf (um 1km) zu kurz bemessen waren.
Ich bin mit meiner Leistung aber trotzdem sehr zufrieden und glücklich über das tolle Ergebnis bei doch sehr harten Bedingungen. Weitere Ergebnisse findet ihr hier.

Vielen Dank an die Organisatoren, die sehr gute Arbeit geleistet und einen tollen Wettkampf auf die Beine gestellt haben. Natürlich auch vielen Dank an Eni für die tollen Fotos!!!

Jetzt heißt es Füße hoch bzw. Beine kühlen (leider noch ohne Aquilo Sports) und relaxen.

Letzte Vorbereitungen

Seit Donnerstag Nachmittag bin ich nun schon am Wörthersee.

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Heute habe ich mir die Startunterlagen abgeholt und einen kleinen Rundgang auf der Expo gemacht.

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Schön langsam wird es ernst. Am Abend stand dann noch die Pasta Party am Plan wobei die Pasta schon aus war und stattdessen Kaiserschmarrn serviert wurde.

Bitte an alle die Daumen drücken egal ob auf der Strecke oder Zuhause. Mit dem Ironman Liveticker könnt ihr mit meiner Startnummer #1257 jederzeit verfolgen wo ich mich gerade befinde.

Wünsche hiermit allen Athleten und Freunden die auch starten alles Guten, einen guten und reibungslosen Wettkampf und hoffentlich auch gutes Wetter.