Erster Schritt – Schwimmkurs am USI Graz

Nachdem ich für mich die Entscheidung schon im Sommer getroffen habe, waren doch noch einige Fragezeichen zu klären – wie zum Beispiel die Frage des Schwimmens. Nach einigen Selbstversuchen im Sommer 2013 auf der Copacabana, war mir klar, dass schwimmen grundsätzlich ein toller Sport ist…und dass ich absolut nicht Kraulen kann!!! Ich habe mich kurzerhand für den Herbst für einen Fortgeschrittenen USI Schwimmkurs am Dienstag um 6:00 eingetragen. Nachdem ich mir meine erste Schwimmbrille und meine erste enge Badeshort (seit ich glaub ich 10 Jahre alt bin) gekauft habe, konnte ich dort schon in den IMAG0456ersten Einheiten sehr große Fortschritte machen. Wahrscheinlich auch daher, weil ich ein kleiner Musterschüler bin und noch zusätzlich zwei Mal pro Woche ins Schwimmbad ging um die erlernten Übungen zu wiederholen und um Meter zu sammeln :).
Zu Weihnachten bekam ich dann noch eine Reihe an Utensilien, die mein Schwimmtraining auf ein neues Niveau heben sollten.

Nach Weihnachten habe ich dann beschlossen auch noch den zweiten 6:00 USI Kurs am Donnerstag zu absolvieren, da diese beiden Termine mit dem Arbeiten sehr gut vereinbar sind.

2013/2014 – Der Beginn einer neuen sportlichen Herausforderung

p1030781_1Hallo und willkommen zu meinem Blog über meine Herausforderungen, Erfahrungen und Erfolge in meiner neuen sportlichen Leidenschaft dem Triathlon.

Nachdem das Jahr 2013 aufgrund meiner Kreuzband OP zu Beginn des Jahres eher ruhig verlaufen ist, konnte ich 2014 mit den geschmiedeten Plänen voll durchstarten.

Als kleinen Review möchte ich hier noch einbringen wie meine sportliche Vergangenheit ausgesehen hat und wie ich dann schlussendlich zum Triathlon gekommen bin.

Ich habe im Alter von zehn Jahren mit dem Fußballspielen begonnen und habe mit 17 Jahren, nach durchlaufen diverser Jugendklassen, einen Platz in der Kampfmannschaft des ASKÖ Murfeld gefunden. Nach einem einjährigen Intermezzo beim SV Trocal Liebenau  habe ich mich danach für einige Zeit aus dem Fußball zurückgezogen. Doch  bereits nach zwei Jahren Abstinenz konnte ich es nicht lassen und musste mich wieder hin zum runden Leder orientieren.
Kurz nach meinem 24. Geburtstag hatte ich, bedingt durch einen Zweikampf in einem Freundschaftsspiel, meine erste große Verletzung; Diagnose: hinterer Kreuzbandriss. Nach reichlicher Überlegung entschied ich mich gemeinsam mit meinem behandelnden Arzt für eine konservative Therapieform. Gesagt getan, nach vier Monate harter Arbeit mit Physiotherapie und unzähligen Stunden im Fitnessstudio, konnte ich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und auch bald wieder Spiele bestreiten.
Im Oktober 2011 – der nächste Rückschlag – vorderer Kreuzbandriss bei einem Zweikampf im Meisterschaftsspiel gegen Pirka. Die Entscheidung wieder eine konservative Behandlung zu wählen war im Nachhinein die falsche, wie sich im darauffolgenden Sommer zeigte. Der einzige Ausweg Kreuzband OP am LKH Graz im Jänner 2013. Der gewählte Arzt empfahl mir die Double-Bundle Technik mit Eigen-Sehnen-Implantat zu wählen, da diese höhere Stabilität sowie eine realistischere Nachbildung des echten Kreuzbandes sei. Der Nachteil dabei war, dass ich mich im ganzen Jahr 2013 mit Radfahren, Schwimmen und Kraftsport bzw. Wandern begnügen musste. Am Ende des Jahres standen viele Radkilometer und einige Schwimmeinheiten zu Buche und nach reichlichen Überlegungen der Entschluss das Kicken sein zu lassen und die sportliche Kariere mit Triathlon fortzuführen. Nachdem im Dezember dann auch noch die Freigabe zum Laufen vom Chirurgen gegeben wurde und auch der erste Schwimmkurs im Herbst begonnen hatte, stand dem Vorhaben nun Nichts mehr im Weg.

Ich werde euch hier in meinem neuen Blog über die bisherigen Geschehnisse so detailliert wie nötig informieren und danach mit Updates aus meinem Trainingsalltag versorgen. Natürlich kommen auch Rennberichte und andere Berichte aus dem Sportlern Dasein eines Triathleten!

 

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